Magazin

Bio Rapsöl
aus
Österreich

Gudrun Bertignoll ist selbständige
Ernährungswissenschaftlerin
aus Garsten und bietet Beratungen,
Workshops und Vorträge an.

Ihr Rezept für eine
ausgewogene Ernährung:
Man vermische 300 g Vorliebe,
eine große Portion Hausverstand,
¼ Liter Genuss, 500 g Zeit,
eine Prise Ernährungswissen und
einen Schuss Kreativität
mit jeder Menge an hochwertigen
regionalen Lebensmitteln.
Das war’s.

Ihr Motto: Iss nichts, das deine Oma nicht als Lebensmittel erkannt hätte oder besser gesagt, iss es zumindest nicht zu oft! Schau genau, woher deine Lebensmittel kommen, und lass dir dein Essen schmecken! Vergiss nicht auf Bewegung und genieße dein Leben!

www.gudrun-bertignoll.at

WEIL ÖL
NICHT GLEICH
ÖL IST!

Fette haben oftmals einen schlechten Ruf und werden als Dickmacher abgestempelt – frei nach dem Motto: „Bloß kein Fett!“ Allerdings spielen Fette in Bezug auf unsere Gesundheit eine wichtige, leider häufig unterschätzte Rolle. Wie so oft im Leben gilt auch bei den Fetten: Qualität vor Quantität. Gerade das heimische Rapsöl sollte aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe auf keinem Teller fehlen. Nehmen wir es genauer unter die ernährungsphysiologische Lupe.


Wie werden Fette eingeteilt?

Um die Besonderheit des Rapsöls zu verstehen, lohnt es sich, einen kurzen Blick in die Welt der Biochemie zu werfen. Fette bestehen aus Fettsäuren und werden demzufolge in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, in Abhängigkeit von

  • der Kettenlänge (kurz-, mittel- und
    langkettige Fettsäuren),
  • der Art der Bindung (gesättigte, einfach und
    mehrfach ungesättigte Fettsäuren) und
  • der Notwendigkeit der Aufnahme mit der Nahrung
    (essenziell oder nicht essenziell).

Gesättigte und einfach ungesättigte Fettsäuren können vom Körper problemlos selbst gebildet werden und stellen eine sehr gute Energiequelle dar. Hier gilt das Motto: „Weniger ist mehr“.

Den langkettigen, mehrfachungesättigten Fettsäuren kommt hingegen eine spezielle Bedeutung für unsere Gesundheit zu. Zu diesen essenziellen Fettsäuren zählen die sogenannten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.

Was bedeutet essenziell?

Unentbehrlich! Der Körper kann diese Fettsäuren nicht herstellen und ist auf deren Aufnahme angewiesen. Gerade diese regelmäßige Versorgung des Körpers mit essenziellen Fettsäuren spielt für unsere Gesundheit eine entscheidende Rolle. Omega-6-Fettsäuren regulieren die Wasserdurchlässigkeit der Haut. Omega-3-Fettsäuren hingegen wirken entzündungshemmend, sind wertvolle Bestandteile des Gehirns und der Nervenzellen, wirken sich positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit aus und vieles mehr.

Was macht das Rapsöl so besonders?

Das Rapsöl liefert viele essenzielle Fettsäuren im richtigen Verhältnis. Dies ist in der heutigen Lebensrealität vieler Menschen besonders wichtig. Sitzend verbringen wir den Großteil unserer Zeit. Bewegung kommt oftmals zu kurz. Somit ist es wichtig, die Menge an Kalorien, die wir täglich zu uns nehmen, im Auge zu behalten und sich für das richtige Öl zu entscheiden. Das Rapsöl.

Man bedenke: Fette liefern mehr als doppelt so viele Kalorien wie Kohlenhydrate und Eiweiß. Dies kann zu einer erhöhten Energiezufuhr beitragen.

  • Rapsöl besteht zu einem Viertel (24,4 %) aus den unentbehrlichen mehrfach ungesättigten Fettsäuren! Olivenöl enthält im Vergleich dazu nur ca. 9 %.
  • Eine erhöhte Zufuhr von langkettigen Omega-3-Fettsäuren reduziert den Triglyceridspiegel und den Blutdruck, wodurch das Risiko von koronaren Herzkrankheiten abnimmt.
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren wirken sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus, da sie das LDL-Cholesterin senken.
  • Rapsöl beinhaltet 23,3 mg Vitamin E pro 100 g – das ist mehr als doppelt so viel, wie im Olivenöl steckt. Vitamin E ist ein wertvolles Antioxidans und schützt unsere Zellen.
  • Rapsöl liefert viele Omega-3-Fettsäuren. Man müsste 1,5 kg Forelle essen, um auf die gleiche Menge an Omega-3-Fettsäuren zu kommen, die in 1 Esslöffel (10 g) Rapsöl stecken!
  • Rapsöl kann relativ hoch erhitzt werden (Rauchpunkt: 165 °C)
  • Es schmeckt!
  • Rapsöl hat das ideale Verhältnis von Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren und ist somit perfekt für Sportler und Kinder geeignet.

Rapsöl hat das ideale Verhältnis? Was bedeutet das?

Ein besonderes Augenmerk gilt hier nochmals den Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Beide Fettsäuren haben ihre Bedeutung, aber auf das richtige Verhältnis kommt es an – und hier hat das Rapsöl die Nase vorn! Omega-3-Fettsäuren wirken entzündungshemmend, Omega-6-Fettsäuren hingegen „entzündungsfördernd“. Wichtig ist somit, dass das Verhältnis stimmt. Pro 1 g „gute“ Omega-3-Fettsäuren sollen maximal 5 g „böse“ Omega-6-Fettsäuren in einem Öl enthalten sein. So lautet die ernährungsphysiologische Empfehlung. Rapsöl hat ein Verhältnis von 1:2,6! Rapsöl ist somit weitaus besser als empfohlen! Zum Vergleich: Sonnenblumenöl hat ein Verhältnis von 1:120!

 

Lassen Sie sich die HERMANN Produkte schmecken und genießen Sie ganz nebenbei die positiven Effekte auf Ihre Gesundheit.