Magazin

Die Geschichte
eines
Kräuterseitlings.

... es ist ein großer Raum mit
vielen Regalen, wo kleine Pilze ihre
Köpfe aus der Erde stecken ...
Der Kräuterseitling befindet sich
also in guter Gesellschaft.

DIE HERMANN TALER ROLLEN
DURCH EINE PANADE, LASSEN SICH
KNUSPRIG BACKEN, UM IN HUNGRIGEN
KINDERMÄULERN ZU LANDEN.

DER KRÄUTERSEITLING TRIFFT NOCH AUF EIN PAAR WEITERE ZUTATEN: GEKOCHTEN REIS, FEINSTES SONNENBLUMENÖL, HÜHNEREI-EIWEISS UND EIN PAAR FRECHE GEWÜRZE.

Vom kleinen Pilz zum HERMANN Taler.

„Schmecken köstlich, die HERMANN Taler, oder?“, fragt Mama. „Mmh, ja. So schön knusprig“, antwortet Lisa mit vollem Mund, während sie den zweiten Taler in selbst gemachtes Ketchup tunkt. Mama ist sichtlich erleichtert, endlich ein gesundes Produkt gefunden zu haben, das rasch zubereitet ist und von ihrer kleinen Tochter geliebt wird. Die Hauptzutaten der Taler sind Kräuterseitlinge, die bei HERMANN in Ulrichsberg unter kontrollierten Klimabedingungen in Pilzzuchthallen wachsen.


„Weißt du eigentlich, wie die Kräuterseitlinge wachsen?“
„Nein, Mama, erzähl mal.“
„Also …“

Vom Myzel zum stolzen Pilz

„… dort, wo die Kräuterseitlinge zur Welt kommen, ist es kühl, feucht und dämmrig, ein bisschen wie im Herbst. Es ist ein großer Raum mit ganz vielen Regalen, dort stecken die noch winzig kleinen Pilze ihre Köpfe aus der Erde. Wobei natürlich die Erde hier nicht zu vergleichen ist mit der aus unserem Wald, es ist mehr ein Substrat, das von dem sogenannten Myzel, also dem Wurzel- und Zellgewebe des Pilzes, durchdrungen ist. Der Kräuterseitling ist nicht allein, er befindet sich in guter Gesellschaft. Neben ihm sprießen unzählige winzige Fruchtkörper aus dem mit Myzel durchwachsenen Substrat. Ein ganz leichter Wind bläst über die Pilzhüte hinweg, damit sie sich wohlfühlen. Es herrscht das perfekte Klima, damit die Kräuterseitlinge, auch liebevoll Königsausternpilze genannt, ihre ganze Form entfalten können.

Bei zirka 15 Grad Celsius wächst der Kräuterseitling gemütlich vor sich hin. Er gewinnt an Größe und rückt seinen Nachbarn immer näher und näher. Das stört ihn nicht, denn der Kräuterseitling ist gesellig. Er will nur eins: größer werden als die anderen. Also wächst er schnurstracks der Decke entgegen, auch wenn sie weit entfernt scheint – noch. Seine Pilznachbarn und -freunde machen es ähnlich, auch wenn so mancher ganz andere Ziele zu verfolgen scheint. Sein Gegenüber streckt den Stiel ganz weit von allen anderen weg, sein linker Nachbar scheint gar den Boden und nicht die Decke erreichen zu wollen. Die eigenwilligen Kräuterseitlinge werden immer größer und stärker. Ihre Stiele gewinnen an Höhe und Umfang, die Hüte breiten sich aus.

Nach ungefähr zwei Wochen ist der ehemals winzig kleine Kräuterseitling erwachsen. Er ist nun beinahe 15 Zentimeter groß. Nun dreht er seinen Hutrand der Decke entgegen, sodass die Lamellen gut sichtbar sind – ein Zeichen, dass der Kräuterseitling ausgewachsen ist.

Vom Kräuterseitling zum HERMANN Taler

„Das hört sich ja lustig an“, gluckst Lisa.
Ja, gefällt dir das? Lass mich dir weitererzählen, welche Zutaten noch in den HERMANN Talern stecken. Ich bin mir sicher, die kennst du alle, Lisa“, antwortet Mama.

Der eigensinnige Kräuterseitling trifft auf seinem Weg zum Taler noch auf ein paar weitere Zutaten, wie gekochten Reis und feinstes Sonnenblumenöl. Alles natürlich auch aus streng biologischem Anbau. Die mischen sich zusammen, dann schließen sie Freundschaft mit Hühnerei-Eiweiß und schlussendlich begegnen sie noch ein paar frechen Gewürzen. Zu guter Letzt rollen die Taler durch eine Panade, lassen sich bei 220 Grad im Ofen köstlich knusprig backen, um anschließend in hungrigen Kindermäulern zu landen.“ Lisa lacht, und während sie sich noch einen Taler in den Mund steckt, wird die Mama etwas ernster: „Nur so Gesellen wie Aromen, oder Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe, denen gehen sie aus dem Weg, mit denen wollen sie nichts zu tun haben. Dafür ist der Kräuterseitling viel zu stolz.“

Satt und mit großen Augen fragt Lisa: „Können wir die bald wieder essen?“
„Wann immer du willst“, so Lisas Mama.
Der Teller ist leer, es hat sichtlich geschmeckt.