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Richtig
grillen

Richtig
grillen

Yulia Haybäck ist Grillmeisterin und hantiert enthusiastisch mit Feuer und Flamme.

Für ein simples Grillen
braucht es oft nicht viel.
Wichtig für ein optimales
Grillergebnis sind qualitativ
hochwertige Zutaten.

Richtig grillen

Grillen
will
gelernt
sein.

Wenn es um das Thema Grillen geht, ist Yulia Haybäck Profi. Die in Kärnten lebende Grillmeisterin ist dank ihrer Eltern mit unterschiedlichen Küchen aufgewachsen: Die Mutter, eine Spanierin, lehrte sie den Umgang mit Olivenöl, Artischocken und Orangen. Der Vater, ein Wiener, hat sie zu klassischen Speisen wie Wiener Tafelspitz und faschiertem Braten gebracht. Die ersten Jahre ihrer Kindheit hat Yulia zudem viel Zeit in Venezuela verbracht – ihre Küche beschreibt sie daher als ein Sammelsurium aus drei Welten. 2006 hat sie sich an eine Ausbildung zur Grillmeisterin gewagt, seitdem hantiert sie enthusiastisch mit Feuer und Flamme.


Haybäck gibt in Grillworkshops ihr Wissen weiter. Obwohl das Grundwissen der Workshop-Teilnehmer über die Jahre zugenommen hat, lauten die beiden häufigsten Fragen immer noch: „Welche Temperatur muss mein Grill haben?“ und „Wie lange lasse ich Gemüse, Fisch und Fleisch am Grill?“ Zwei Fragen, die nicht so einfach zu beantworten sind, schließlich sind unterschiedlichste Einflussfaktoren wie die Außentemperatur, die Dicke des Grillguts oder der Fettgehalt des Fleisches von großer Bedeutung.

Knoblauch als ganze Knolle samt der Schale in Alufolie gewickelt wird mittels indirekter Grillmethode bei 160 °C 45 Minuten lang gegrillt, Kartoffeln in Scheiben geschnitten sind hingegeben bei direkter Hitze nach ca. 12 Minuten durch. Die Faustregel für Gemüse lautet: Das Grillgut ist fertig, wenn es eine schöne goldgelb-braune Farbe erreicht hat.

Besonders überschätzt wird, laut der Grillmeisterin, oftmals die Verwendung von Öl auf dem Grillgut – jeder Tropfen Öl, der in die heiße Glut kommt, erzeugt schwarzen Rauch. Entsteht eine große Menge schwarzer Rauchwolken, können gesundheitsgefährdende Substanzen in das Grillgut übergehen. Oberstes Gebot am Grill: Es soll niemals schwarz rauchen! Deswegen soll mit Öl – wenn überhaupt – nur sehr sparsam umgegangen werden. Durch schwarzen Rauch entstehen in Sekundenschnelle glänzende, schwarze Stellen, die auf keinen Fall gegessen werden sollten.

Grill ist nicht gleich Grill!

Über die Frage, welcher Grill der beste ist, scheiden sich die Geister. Große Unterschiede gibt es beim Geschmack und dem CO2-Verbrauch. Hier deshalb eine Übersicht über die drei gängigsten Grills:

  • Der Holzkohlegrill punktet eindeutig beim Geschmack. Die Holzkohle duftet herrlich und begünstigt eine besondere Aromaentwicklung beim Grillgut, mit der der Gasgrill bei Weitem nicht mithalten kann. Beim Grillen mit Holzkohle sollte der Deckel, wenn möglich, geschlossen bleiben. Einerseits entweicht dadurch weniger Wärme, andererseits bleibt bei geschlossenem Deckel das köstliche Raucharoma enthalten. Wenn es um die CO2-Bilanz geht, schneidet der Holzkohlegrill laut einer österreichischen Studie im Vergleich schlechter ab. Um dabei trotzdem die eigene CO2-Bilanz zu verbessern, greift man am besten zu regionalem Gemüse und zu den Produkten von HERMANN, denn diese werden schon immer CO2-neutral hergestellt.
  • Der Gasgrill ist eine umweltschonendere Alternative, lässt deutlich weniger Geruch entstehen und schont damit zumindest das Verhältnis zu den Nachbarn. Ein Grill, der somit perfekt für die Stadt geeignet ist.
  • Die geringste CO2-Belastung weist in allen Berechnungen der Elektrogrill auf. Elektrogrills sind auch in kleineren Ausführungen erhältlich, dadurch passt er ebenso gut auf Terrasse und Balkon.

Als Haybäck ihre Ausbildung begann, gab es wesentlich weniger erstklassiges Equipment als heute. Je nach eigener Vorliebe greift man auf mehr oder weniger Ausstattung zurück, für ein simples Grillen braucht es oft nicht viel. Wichtig für ein optimales Grillergebnis sind qualitativ hochwertige Zutaten, so Yulia Haybäck.

Fleischfreie Tage in der Grillsaison

Dass es am Grill nicht immer Fleisch sein muss, darüber sind sich Johann Reisinger und Yulia Haybäck einig. Wer zum knackig gegrillten Gemüse dennoch ein bisschen Abwechslung haben möchte, der greift zu HERMANN. Die vegetarischen Bio-Produkte auf Basis von Kräuterseitlingen werden in Ulrichsberg in Oberösterreich CO2-neutral hergestellt und eignen sich perfekt für den Grill. Nicht nur Flexitarier sind von den Bio-Produkten, die gänzlich ohne Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker auskommen, überzeugt.

Reisinger empfiehlt für die perfekte Symbiose, ein Gemüse zu wählen und es mit HERMANN Produkten abzurunden. Ihm ging es bei der Rezeptkreation immer darum, das Tüpfelchen auf dem i zu finden, weil die HERMANN Produkte bereits einen einzigartigen Eigengeschmack haben. Oberstes Ziel ist es, mit einem weiteren Lebensmittel mit maximal drei Geschmackskomponenten die richtige Balance zu erreichen.

 

In diesem Sinne: Ran an den Grill, toben Sie sich aus und genießen Sie den Sommer!