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HERMANN
meets TCM:
Sommer

HERMANN hilft einem
aufgeregten Herzen in
unserem yangigen Alltagsleben
wieder zur Ruhe zu kommen
und einen erholsamen
Schlaf zu fördern.

Im Sommer sollen viele Farben auf den Teller kommen, die der Seele gut tun.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Sommer dem Feuer-Element zugeordnet. Er ist die lauteste, hellste und wärmste Jahreszeit. Lebensfreude und Leichtigkeit sind angesagt, Spontaneität und Kontaktfreudigkeit (gleich der sogenannten „Sturm-und-Drang-Phase“ eines jungen Erwachsenen) stehen auf der Tagesordnung. Liebe, Lachen, Kommunikationsfähigkeit und Freude können im Übermaß zu Begierde und Hysterie führen.


Farbe: Rot
Jahreszeit: Sommer
Thermik: warm (großes Yang)
Organe: Herz, Dünndarm
Emotionen: Freude vs. Begierde
Energiebewegung: nach außen
Geschmack: bitter

Der Sommer ist die beste Zeit, die beiden Feuer-Organe Herz und Dünndarm zu stärken – nährende, kühlende und bittere Nahrungsmittel sollten den Speiseplan dominieren.

Kräuterseitlinge können uns in der Leichtigkeit des Sommers optimal unterstützen. Sie ermöglichen dem Körper, dass Qi und Blut auch in der großen Sommerhitze frei fließen können, und beugen Stauungen vor. Sie vermindern das Risiko von Demenz- und Herzerkrankungen, stärken des Venensystem und wirken so Thrombose entgegen.

Dem Feuer-Element wird die rote Farbe zugeordnet. Nur im Sommer gibt es so viele rote, hellrote bis dunkelrote Früchte, vor allem Beerenfrüchte sowie essbare Blüten in allen Farben. Der Energiebewegung des Elements gleich, breiten diese Blüten ihre Blütenblätter in alle Richtungen aus. Der Geist öffnet sich. Die Energie strömt in alle Richtungen, so auch unsere Aufmerksamkeit. Das Yang hat seinen Höchstpunkt erreicht – die Tage sind so heiß, hell und laut wie sonst nie. Wir verbringen so viel Zeit im Außen wie nur möglich und kommen mit deutlich weniger Schlaf aus als zu jeder anderen Jahreszeit. Unser Körper verlangt zumeist nach Abkühlung. Diese können wir ihm in Form von erfrischenden Tees wie Pfefferminze oder Melisse zukommen lassen. Aber auch Beerenfrüchte, Joghurt, Blattsalate, beliebte Gemüsesorten wie Tomate, Gurke und Paprika wirken thermisch kühlend auf unseren Körper. Der Sommer ist jene Jahreszeit, wo die meisten von uns diese Lebensmittel am besten vertragen – im Winter kühlen sie uns meist zu sehr ab, da sie sich durch eine sehr „yinige“, also kühlende und befeuchtende Wirkung, auszeichnen. Im Sommer dürfen wir es ernährungstechnisch so bunt treiben wie sonst nie. Es können gar nicht genug Farben auf unserem Teller sein, garniert mit bunten Blüten, die auch der Seele guttun!

Viele Blattsalate, wie etwa Chicorée, Radicchio oder Endiviensalat, zeichnen sich auch durch ihre bittere Geschmacksqualität aus. Der bittere Geschmack wird dem Feuer-Element zugeordnet. Er hat eine trocknende, absenkende und beruhigende Wirkung.

Hitze hat viele Gesichter! Emotionale Ungleichgewichtszustände wie Nervosität, innere Unruhe, Stress oder ein gestörtes Schlafverhalten können auch dem Herzen und somit dem Feuer-Element zugeordnet werden. In diesem Fall ist von scharfen Gewürzen wie Chili, Pfeffer, Ingwer (vor allem in getrockneter Form) oder Currymischungen abzuraten. Reis führt jedoch zur gewünschten körperlichen und emotionalen Abkühlung. Reis ist (neben den Kräuterseitlingen) einer der Hauptbestandteile von HERMANN. Er wird den Yin-Nahrungsmitteln zugeordnet, wirkt kühlend, beruhigend, ausleitend und reduziert die Schweißbildung. HERMANN hilft somit einem aufgeregten Herzen in unserem „yangigen“ Alltagsleben unabhängig von der Jahreszeit, wieder zur Ruhe zu kommen, und fördert einen erholsamen Schlaf.

Aber auch hier ist Vorsicht geboten: Wir sollten auch in der heißesten Zeit des Jahres nicht in die Falle tappen und uns ausschließlich von kalten bzw. kühlen Speisen und Getränken ernähren. Unsere Mitte könnte darunter zu stark leiden. Gekochte Speisen, Gewürze und lauwarme Getränke sollten wir auch im Sommer nicht verschmähen, um unsere Mitte nicht zu sehr abzukühlen.

Es heißt also wie so oft: Aufs Gleichgewicht kommt es an.