Magazin

Mit HERMANN
den Frühling
genießen.

Frühlingsgrün –
Löwenzahn und
Spitzwegerich.

CINDY LUISSER-HALLER, PRAKTIKERIN DER TRADITIONELLEN EUROPÄISCHEN HEILKUNDE.

BRATSTREIFEN AUF KRÄUTER-BLATTSALAT
&
SCHNITZEL MIT WEISSWEIN UND BLÜTENPESTO.

HERMANN mit frischem Frühlingsgemüse aus der Natur schmeckt sensationell.

Wachsame Augen haben es längst entdeckt: Seit einigen Wochen sprießt das erste Frühlingsgrün aus dem Boden. Spaziergänge durch den Wald und über Wiesen können nun doppelt genutzt werden – während die frische Luft zum Energietanken einlädt, gedeihen am noch kalten Erdboden saftige Wildkräuter und Blumen, die unseren Körper aus dem Winterschlaf holen. Nach der Bärlauch-Zeit greift man am besten zu Löwenzahn und Spitzwegerich.


Jemand, der sich besonders über die ersten Boten des Frühlings freut – und diese auch gezielt nutzt –, ist Cindy Luisser-Haller. Die Praktikerin der Traditionellen Europäischen Heilkunde, kurz TEH, weiß genau, welche Wildkräuter, Gräser und Blumen jetzt eine große Rolle spielen. Die TEH kommt übrigens aus dem Pinzgau, Salzburg – der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, altes regionales Heilwissen zu erheben und zu dokumentieren, um es der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Wissen sammelt der Verein bei alten Bergbäuerinnen und -bauern und gleicht dieses dann mit Belegen aus der Pharmazie ab. Schnell stand fest: Wirkstoffe aus der Natur können tatsächlich Heilwirkung erbringen. Aus der TEH hat Luisser-Haller auch gelernt, was im ersten Grün des Jahres steckt und wie unser Immunsystem damit gestärkt werden kann.

Welches Frühlingsgrün jetzt wächst

Beim Spaziergang über Wiesen gibt es aktuell zwei Wildkräuter, die kaum zu übersehen sind: den Löwenzahn und den Spitzwegerich. Beide Kräuter sind – nachdem man sich zumindest ein wenig in die Thematik eingelesen hat – einfach zu erkennen.

Der Löwenzahn, der von vielen als Unkraut gesehen wird, wächst an vielen Orten: auf naturbelassenen Wiesen, an Wegrändern und – auch wenn es manchmal etwas ärgerlich ist – im eigenen Garten direkt auf dem Rasen oder zwischen Blumen und Sträuchern. Im Frühjahr schmecken die jungen Blätter des Löwenzahns besonders frisch. Der echte Löwenzahn weist eine schrotsägeförmige Blattstruktur auf, die Ausbuchtungen der Blätter sind spitz, der Blattstiel bildet eine leichte Rinne. Verwechslungsgefahren gibt es kaum, dennoch empfiehlt Luisser-Haller wie bei Pilzen vorzugehen: Gepflückt und gegessen werden nur jene Wildkräuter, die tatsächlich erkannt werden.

Der Spitzwegerich, der ebenso auf natürlichen Wiesen und an Waldrändern vorzufinden ist, gedeiht von März bis Oktober. Seine Blätter sind sehr markant und damit gut zu erkennen. Ihre Form ist lanzenförmig – lang und spitz zusammenlaufend, das Blatt weist kräftige Längsrippen auf und wird zwischen 10 und 20 Zentimeter hoch.

Was können die beiden Wildkräuter?

Luisser-Haller erzählt, dass schon eine Handvoll Wildkräuter generell gesundheitsfördernd wirken. Die Nährstoffzusammensetzung der Kräuter entsteht ganz natürlich, durch ihren wilden Wuchs behaupten sie sich anders und wirken viel potenter.

Die Blätter des Löwenzahns sind gut für Magen, Leber, Galle und Darm, denn sie wirken verdauungsanregend und fördern die Magensaftsekretion und den Gallensaft. Der Geschmack ist etwas bitter, die Blätter machen sich klein geschnitten gut im Salat, sind aber auch für Pestos und Kräutercremesuppen zu verwenden.

Auch der Spitzwegerich enthält Bitterstoffe, er eignet sich nicht nur für Salat und Pestos, sondern auch getrocknet als Tee oder als Ansatz für Hustensaft. Die Blätter des Spitzwegerichs haben – ähnlich dem Bärlauch – eine antibiotische Wirkung. Seine Schleimstoffe wirken beruhigend und sind besonders in der Verkühlungszeit zu empfehlen.

Frühlingsrezepte mit HERMANN

Bei HERMANN setzt man auf Saisonalität, so harmonieren aktuell zum Beispiel die vegetarischen Bratstreifen besonders gut mit Kräuter-Blattsalat. Dazu am besten frische Wildkräuter wie Löwenzahn und Spitzwegerich waschen und klein schneiden. Den Salat ebenso waschen, gut abtropfen lassen und die Wildkräuter darunterheben. Für die Marinade Olivenöl, Essig und Zucker verrühren, mit Salz abschmecken. Die HERMANN Bratstreifen in einer stark erhitzten Pfanne in etwas Pflanzenöl ca. 2 Minuten auf beiden Seiten anbraten. Salat mit Wildkräutern marinieren und mit den Bratstreifen belegen – fertig ist die einfache und gesundheitsunterstützende Speise.

 

Wer etwas mehr Zeit aufwenden kann, dem sei das HERMANN Schnitzel mit Weißwein und Blütenpesto  empfohlen. Für mehr Bitteres am Teller verwendet man für das Pesto statt der Blüten einfach Wildkräuter. Die Basis – entweder Blüten oder Wildkräuter – waschen und gut abtropfen lassen. Mit etwas Weintraubenkernöl im Mörser zu einer cremigen Paste verarbeiten und mit Zitronensaft abschmecken. Das Schnitzel in einer heißen Pfanne mit Sonnenblumenöl auf beiden Seiten anbraten. Die Butter hinzufügen, kurz aufschäumen lassen, mit Weißwein ablöschen und einmal aufkochen lassen. Das HERMANN Schnitzel mit dem Weißwein-Safterl anrichten, mit dem Blüten- oder Wildkräuterpesto und frisch gepflückten Kräutern garnieren. Wer möchte, setzt dazu auf saisonalen Blattsalat mit frischen Wildkräutern. Mahlzeit!