Magazin

Nachhaltig
und
mehr.

Ressourcenschonend und
im Einklang mit der Natur.

DIE BIO-KRÄUTERSEITLINGE WACHSEN BEI HERMANN
IN ULRICHSBERG IM ZUKUNFTSWEISENDEN
VERTICAL FARMING.

RUND UM HERMANN.
DAS MÜHLVIERTEL,
DER BÖHMERWALD.

So viel Klimaschutz steckt in HERMANN.

Die vegetarische Produktlinie HERMANN auf Basis von Bio-Kräuterseitlingen bietet weit mehr als köstlichen Geschmack und einen biologisch einwandfreien und ausgewogenen Genuss. HERMANN macht ein gutes Gefühl.


Als sich das Team rund um Hermann und Thomas Neuburger auf die Suche nach einem nachhaltigen Unternehmensstandbein machte, war das Ziel von Anfang an, ein möglichst CO2-neutral produziertes, hochwertiges Lebensmittel auf den Markt zu bringen. Inzwischen steht hinter der Marke HERMANN ein 40-köpfiges Team, das sich stetig und konsequent um noch mehr Nachhaltigkeit bemüht.

Die Bio-Kräuterseitlinge wachsen bei HERMANN in Ulrichsberg im zukunftsweisenden Vertical Farming, um so den Flächenverbrauch auf ein absolut notwendiges Minimum zu begrenzen. In bis zu zwölf Lagen übereinander gedeihen die Pilze bei idealen Bedingungen. Kräuterseitlinge sind äußerst ressourcenschonend – sie benötigen wenig Wasser und sind auf kleinstem Raum sehr ertragreich. Sie sind aber auch „eigenwillig“ und brauchen viel Sorgfalt. Hinter der Aufzucht steckt also eine eigene Wissenschaft.

Der Lebenszyklus des Pilzes besteht aus zwei Jahreszeiten: Sommer und Herbst. Im Sommer besteht vier Wochen lang ruhiges Klima bei 22 °C und 50 % Luftfeuchtigkeit. Das optimale Klima im Herbst besteht in konstant kühlen Temperaturen um die 16 °C, hoher Luftfeuchtigkeit und völliger Dunkelheit.

Ressourcenschonend und im Einklang mit der Natur

Dieses Idealklima ist eine Herausforderung. Deshalb wurde für die technische Gebäudeausstattung der Rat von Ingenieuren beigezogen und dieses Know-how dann mit Partnern aus der Umgebung weiter auf größtmögliche Nachhaltigkeit adaptiert und umgesetzt. Um die optimale Raumtemperatur für die Pilze zu erreichen, wird z. B. mit Kältemaschinen auf Basis der Free-Cooling-Technologie – und somit mit Außenluft statt elektrischer Energie gekühlt – gearbeitet. Dadurch reduziert sich der Energieaufwand erheblich. So muss im Winterhalbjahr lediglich Energie für die Lüftung aufgewendet werden, nicht mehr für die Kälteerzeugung – was wiederum den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid wesentlich reduziert.

Für die richtige Luftfeuchtigkeit unter den Pilzen sorgt ein ständiger feiner Nebel, sodass sich die Kräuterseitlinge quasi wie im Wald fühlen. Wir kennen das alle aus der freien Natur: Kaum hat es geregnet und der Waldboden ist schön feucht, dauert es nicht lange, bis die ersten Pilze aus dem Boden sprießen. Bei HERMANN sorgt dieser feine Nebel für ein herbstliches Klima. Und auch hier hat sich das Technik-Team für einen nachhaltigen Weg entschieden: Statt die Energie hierfür aus Gas oder Öl zu beziehen, wird grüner Strom aus Wasserkraft eingesetzt.

Aber das Konzept der Nachhaltigkeit endet nicht bei der Pilzzucht, es wird konsequent durch die gesamte Produktionskette weitergeführt: vom hauseigenen Substratmischer, dem Einsatz des CO2-schonenden Kältemittels Ammoniak bis hin zur Wärmerückgewinnung und Ionisierung durch die Lüftungsanlage.

In der Pilzzucht, die HERMANN in den letzten Jahren am Unternehmensstandort in Ulrichsberg aufgezogen hat, steckt viel Wissen und noch mehr Engagement – ein Engagement, das auch in Zukunft erforderlich sein wird, denn gelebte Nachhaltigkeit ist ein nicht endender Lern- und Entwicklungsprozess.