Magazin

Weniger Fleisch.
ein Gewinn
für alle.

Hermann
ist eine saubere
und schmackhafte
Alternative zu Fleisch.

Der Hermann
Kräuterseitling kommt
aus eigener Produktion
in Ulrichsberg im Mühlviertel.

Zwei Mal
Fleisch
pro Woche
ist genug.

Es ist für mich immer wieder überraschend, wie wenig sich die Menschen dessen bewusst sind, dass unser Fleischkonsum ganz erhebliche Auswirkungen hat. Dabei sind die Zusammenhänge von Fleischkonsum und Massentierhaltung, Einflüsse auf Umwelt und Klima und gesundheitliche Folgen gut erforscht. Allerdings, Bewusstsein allein genügt nicht. Es bedarf auch einer überzeugenden Alternative. Deshalb habe ich, zusammen mit meinem Sohn Thomas, „Hermann“ entwickelt – eine saubere und schmackhafte Alternative.


Die Fakten.

Laut einer aktuellen Studie von Global 2000 hat sich der Fleischkonsum innerhalb der letzten 60 Jahre vervierfacht. Dass diese Entwicklung sich wieder abschwächen wird, ist derzeit nicht abzusehen. Bis 2050 soll sich der Fleischkonsum laut FAO sogar verdoppeln. Dabei spielen Entwicklungs- und Schwellenländer eine besondere Rolle, denn gerade hier nimmt der Fleischkonsum rapide zu. Ohne Massentierhaltung können diese Mengen an Fleisch nicht produziert werden – und die Bedingungen dafür werden immer schlechter. Die Methoden und Verfahren, die inzwischen gängige Praxis sind, schockieren und widersprechen jeglicher Form von auch nur annähernd artgerechter Haltung.

Tierhaltung hat Auswirkungen
auf Klima und Umwelt.

Es sind aber nicht nur die ethischen Fragen, die hier eine Rolle spielen. Auch die ganz konkreten Auswirkungen auf unsere Umwelt zeigen Handlungsbedarf.
Rund ein Drittel (!) der weltweit nutzbaren Fläche wird für die Tierhaltung verwendet. Dabei werden die Ressourcen durch die stetig wachsende Bevölkerung immer kostbarer.

Etwa 90 Prozent der weltweiten Sojaproduktion und 30 Prozent der Getreideernte werden an Tiere verfüttert, die zur Schlachtung gezüchtet werden und nur einen Bruchteil des eigentlichen Nährwertes wieder zur Verfügung stellen. Das ist insbesondere auch im Zusammenhang mit der globalen Ernährungsfrage von Bedeutung, denn noch immer leiden Millionen Menschen weltweit Hunger und trotzdem wird immer mehr Ackerland für den Anbau von Futtermitteln eingesetzt anstatt für Nahrungsmittel.

Bei der Fleischproduktion werden überdurchschnittlich große Mengen an CO2 freigesetzt. 150 bis 250 Liter Methan stößt ein ausgewachsenes Rind pro Tag aus. Das heißt, dass für unsere Ernährung mehr CO2 erzeugt wird als auf allen österreichischen Straßen zusammen.
Und auch der Wasserverbrauch ist enorm. So bedarf es ungefähr 15.000 Liter Wasser, um ein Kilogramm Rindfleisch zu produzieren.

Kein Lebensmittel hat eine höhere Klimabelastung als tierische Produkte.

Österreicher essen über-
durchschnittlich viel Fleisch.

In Sachen Fleischkonsum belegt Österreich innerhalb der EU, hinter Luxemburg und Spanien, den unrühmlichen dritten Platz. Im weltweiten Vergleich liegen wir Österreicher auf Rang 15. Dabei belastet ein zu hoher Fleischkonsum neben der Umwelt auch unsere Gesundheit. Herzkreislauferkrankungen sind eine häufige Folge. Zu viel Fleisch wirkt sich negativ auf den Cholesterinspiegel aus und besonders rotes Fleisch erhöht das Risiko einer Krebserkrankung.

Dabei ist Fleisch nicht grundsätzlich ungesund. Die ideale Menge liegt zwischen 300 und 450 Gramm pro Woche. Um diesen Wert zu erreichen, genügt es vollkommen, wenn zwei oder drei Mal in der Woche Fleisch auf dem Speiseplan steht. Laut einer Studie von Greenpeace hingegen verzehrt jeder Österreicher durchschnittlich rund 1,25 Kilogramm pro Woche, also ungefähr drei Mal so viel wie von Ernährungswissenschaftlern empfohlen.

Umdenken bedeutet Vorausdenken.

Angesichts dieser Tatsachen war für mich klar, dass hier ein Umdenken notwendig ist. Und vor allem: Eine Alternative musste her. Gemeinsam mit meinem Sohn Thomas und unserem Team haben wir die Herausforderung angenommen – und „Hermann“ entwickelt. Eiweißreich, geschmacklich überzeugend und ohne Zusatzstoffe. So kann sich jeder gesund und ausgewogen ernähren, ohne auf Geschmack verzichten zu müssen.

Die Produkte von „Hermann“ sind frei von Zusatz- und Konservierungsstoffen, sie sind cholesterinarm und enthalten wichtige Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium sowie die Vitamine D2 und B12, die auch in Fleisch enthalten sind.

 

Ich bin überzeugt davon, dass gerade wir in Österreich ein Produkt wie „Hermann“ brauchen.

Wenn schon Fleisch, dann Qualität.

Es ist natürlich weder realistisch noch sinnvoll, ganz auf Fleisch zu verzichten. Auch ich ernähre mich nicht vegetarisch. Aber: Zwei Mal pro Woche Fleisch, das genügt.
Noch wichtiger als die Reduktion des Fleischkonsums ist aus meiner Sicht übrigens ein bewussterer Umgang. Möglichst regional sollte das Fleisch sein und im Idealfall aus biologischer Tierhaltung stammen.
Dadurch reduziert sich der Fleischkonsum schon ganz von alleine. Und mit einer schmackhaften Alternative wie „Hermann“ fällt es dann noch leichter, ab und zu mal komplett darauf zu verzichten.

Hermann Neuburger weiß: Zwei Mal pro Woche ist genug! Zumindest wenn es um Fleisch geht. Doch auch an allen anderen Tagen wollte er nicht auf den Genuss verzichten. So hat er seine Vision von möglichst reinen und natürlichen Produkten verwirklicht und gemeinsam mit seinem Sohn „Hermann“ entwickelt. Besonders glücklich macht ihn eine Portion Gyros mit Tsatsiki.