Magazin

Umami.
Der
Geschmack.

Unter den Pilzen hat der
Kräuterseitling den stärksten
Umami-Geschmack.

Auf unserer Zunge befinden
sich zwischen 6.000 und
12.000 Geschmacksknospen,
die uns neben süß, sauer, salzig
und bitter eben auch„umami“,
nämlich „köstlich“, vermitteln.

Umami ist japanisch und heißt so viel wie „köstlich“, „wohlschmeck-
end“, „würzig“ – wie die HERMANN Produkte.

Mit „umami“ bezeichnen die Japaner die fünfte Geschmacksqualität. Auch wir kennen zwar süß und salzig und sauer und bitter, haben aber für den wichtigsten, den fünften Geschmack, kein eigenes Wort. „Umami“ ist im Grunde der Schlüssel zum Genuss.


Bereits mit der Muttermilch wird uns dieser fünfte Geschmack mitgegeben und er prägt von da an unser Verhältnis zu Nahrung und Essen und zum Genießen und Wohlbefinden. Die längste Zeit war es nur eine Vermutung, im Jahre 1907 wurde dieser fünfte Geschmack dann allerdings wissenschaftlich nachgewiesen und jeder kann ihn wahrnehmen. Vor allem in proteinhaltigen Nahrungsmitteln, unabhängig davon, ob es sich um tierische oder pflanzliche Proteine handelt, erschmecken wir dieses „köstlich“. Unter den Pilzen hat der Kräuterseitling den stärksten Umami-Geschmack und ist deshalb die Basis für unsere Produkte. Im Englischen wird er als „king oyster mushroom“ bezeichnet ­– also ein wahrer König der Pilze. Sie schmecken es mit jedem Bissen – köstlich!

Dieser Genuss beginnt übrigens schon davor. Die Nase stimmt Ihren Gaumen auf das kommende Vergnügen ein. Denn für fast 80 % unseres Geschmackserlebnisses ist der Geruchssinn verantwortlich, erst danach kommen die Erlebnisse von Konsistenz und Geschmack. Auf unserer Zunge befinden sich zwischen 6.000 und 12.000 Geschmacksknospen, die uns neben süß, sauer, salzig und bitter eben auch „umami“, nämlich „köstlich“, vermitteln. Kulturbedingt, durch viele Fleischprodukte, kennt unser Gaumen ein sehr spezifisches „umami“, weshalb es für uns besonders wichtig war, die spezifischen Geschmacksrezeptoren für „fleischig“ zu begeistern.