Magazin

Warum wir
HERMANN selbst
gerne essen.

Hermann und Thomas Neuburger.
Jeder genießt sein HERMANN
Lieblingsgericht.

Hermann und Thomas Neuburger.
Jeder genießt sein HERMANN
Lieblingsgericht.

Heute können wir die
Produkte anbieten, die wir
uns erträumt haben.

Menschen gesund ernähren & Gutes für die Umwelt tun.

Schon lange denken wir darüber nach, ob es in Ordnung ist, wie wir mit unserer Welt umgehen. Besonders im Nahrungsmittelbereich gibt es viel Diskussionsbedarf. Wir als kleines Unternehmen können natürlich nicht die Welt von heute auf morgen verändern. Wenn aber viele, wie wir, einen kleinen Schritt machen, kann dies Großes bewirken. Dafür haben wir ein völlig sauberes und umweltfreundliches Nahrungsmittel entwickelt.


Die Basis ist ein Pilz, der Kräuterseitling. Durch sein ballaststoffreiches „Fleisch“ sorgt er für den richtigen Biss. Und sein vollmundiger Geschmack ermöglicht es, die Produkte völlig ohne Aromen oder andere Zusätze herzustellen. Der Kräuterseitling wächst auf Holz und benötigt bei seiner Aufzucht sehr wenig Wasser. Dadurch ist dieser Pilz ressourcenschonend – und auch sehr platzsparend, weil er in vielen Lagen übereinander wächst und mehrere Ernten im Jahr möglich sind. Wir freuen uns, hier eine gute Lösung für die Zukunft gefunden zu haben. Im Gegensatz zu den Menschen in vielen Ländern sind wir in der glücklichen Lage, gut versorgt zu sein. Unser Problem ist eher das Zuviel. Zu viel Eiweiß, zu viel Fett, zu viel Kohlenhydrate – aber zu wenig Ballaststoffe. Unsere Produkte lassen alles weg, was uns belastet. Sie haben wenig Fett und wenig Kalorien, dafür aber viele Ballaststoffe. So fühlen wir uns satt nach dem Essen, aber nicht beschwert.

In der modernen Nahrungsmittelerzeugung wird viel Technik eingesetzt. Speziell bei der Herstellung von vegetarischen Produkten wird meist eine Maschine verwendet, die aus der Kunststoffindustrie kommt, der sogenannte Extruder. Bei einer unserer Asien-Reisen haben wir dieses Verfahren kennengelernt. Dabei kann nicht einfach das natürliche Pflanzenmehl, wie z. B. von der Erbse, verarbeitet werden. Es ist ein aufwendiger Prozess nötig, um den Proteinanteil aus der Pflanze herauszuholen und zu konzentrieren, damit ein befriedigendes Ergebnis erzielt wird.

So erhält man ein standardisiertes, geschmackloses Eiweißpulver. Dabei gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Dieses Pulver wird dann mit Wasser und Aromen unter enormem Druck (10 bar) und bei hohen Temperaturen (170-180 °C) durch diesen Extruder gedrückt und dabei molekular verändert, damit das gewünschte faserige Mundgefühl entsteht. Als wir in Taiwan diesen Vorgang das erste Mal sahen, mussten wir uns überwinden, die Produkte zu verkosten. Schnell war uns klar, dass wir diese Technik nicht anwenden wollen. Vielmehr galt es, eine einfache Technologie zu finden, so einfach wie in der eigenen Küche. Und so ist es auch gekommen. Heute zerkleinern wir den Pilz, vermischen ihn mit den anderen Zutaten, füllen alles in eine Form, die dann nur mehr gekocht und gekühlt wird. Für dieses Verfahren wurde uns sogar ein europaweites Patent erteilt. Es gibt uns ein gutes Gefühl, Produkte essen und auch anbieten zu können, die so wenig verarbeitet sind.

HERMANN ist völlig frei von Zusätzen und Aromen

In den letzten Jahren sind viele neue Fleischersatzprodukte auf den Markt gekommen. Die meisten werden mit zahlreichen Zusatzstoffen versetzt, daneben gibt es heute viele Tricks, die die Produkte besser aussehen lassen. Auch hier sind wir einen anderen Weg gegangen. Unser Ziel war es, völlig ohne Zusätze und Aromen auszukommen. Am Anfang der Entwicklung schien es noch vollkommen unklar, ob wir das schaffen können. Aber nach 5 Jahren und mehr als 5.000 Versuchen konnten wir sagen: Es ist so weit. Heute können wir die Produkte anbieten, die wir uns erträumt haben. Mit nur 5 Zutaten und völlig ohne Zusatzstoffe.

Außerdem erleichtert es uns ungemein, dass für diesen Genuss kein Tier sterben muss. Zum guten Ende, und das ist vielleicht das Beste an der ganzen Sache, wird das Holz-Substrat, auf dem der Pilz gewachsen ist, über eine Kompostierung wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt. Und unser nächstes Projekt ist schon in Planung: In einer Biogasanlage soll aus dem abgeernteten Substrat Energie gewonnen werden, mit der wir wieder neue Pilze zum Wachsen bringen können. Damit entsteht eine echte Kreislaufwirtschaft.

Deshalb essen wir unsere Produkte selbst so gerne. Weil wir damit nicht nur die Menschen gesund ernähren können, sondern auch noch Gutes für die Tiere und die Umwelt tun.