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Der
Kräuterseitling.
Das bessere Fleisch.

Der Kräuterseitling
besteht aus
wichtigen Ballaststoffen
und Mineralien.

Keine Zusatzstoffe -
nur Reis, Pflanzenöl,
Bio-Ei, Salz & Gewürze.

DER
HEIMLICHE
STAR
UNTER
DEN PILZEN

Alternativen zu Fleisch gibt es ja schon lange, aber keine konnte bisher so richtig überzeugen. Allerdings hatte es bisher auch noch niemand mit dem Kräuterseitling versucht. Mit all seinen positiven Eigenschaften ist er der heimliche Star unter den Pilzen. Das wollten wir für unsere Produkte nutzen. Darum ist der Kräuterseitling Hauptbestandteil der Produkte von „Hermann“.


Zutaten in höchster Bio-Qualität

Alle weiteren Zutaten kommen von Zulieferern aus der unmittelbaren Umgebung und zwar in höchster Bio-Qualität. Kurze Transportwege und ökologische Anbaumethoden helfen uns, unseren ökologischen Fußabdruck möglichst klein zu halten.

Nicht Pflanze und nicht Tier

Pilze, oder Fungi, sind nicht Pflanze und nicht Tier, sie bilden eine eigene Organismengruppe.
Ähnlich wie Tiere benötigen Pilze organische Nährstoffe für den Stoffwechsel und enthalten die Vitamine D2 und B12. Außerdem sind Pilze nicht in der Lage Photosynthese zu betreiben, was eine klassische Eigenschaft von Pflanzen wäre. Dafür weisen sie einen niedrigen Fett- und Energiegehalt auf, etwa vergleichbar mit dem von Gemüse, und sind, im Gegensatz zu Fleisch, reich an Kohlenhydraten und Ballaststoffen. In dieser Hinsicht sind sie dann doch wieder näher an den Pflanzen. Dann allerdings gehört der Kräuterseitling, auch Königsausternpilz genannt und eng verwandt mit den Austernpilzen, zur Gruppe der Chitinpilze und Chitin wiederum ist Hauptbestandteil der Panzer von Insekten.

Ein Alleskönner

Pilze, speziell Seitlinge, sollten regelmäßiger Bestandteil des Speiseplans sein. Sie versorgen den Körper nicht nur mit wichtigen Ballaststoffen, sondern auch mit Mineralien. Kalium, Kalzium und Phosphor sind die wichtigsten Mineralien, die im Kräuterseitling enthalten sind. Zusätzlich füttern Präbiotika, die zum Beispiel auch in Chicorée, Schwarzwurzel oder Topinambur zu finden sind, Bakterien im Darm, die dessen Funktion anregen und so zur Gesundheit beitragen. Aufgrund dieser und weiterer Eigenschaften findet der Kräuterseitling zum Beispiel auch in der traditionellen chinesischen Medizin Anwendung.

Darüber hinaus verfügt der Kräuterseitling über einen sehr hohen Proteingehalt. Zwar ist dieses Protein für unseren Körper nur schwer verfügbar, aber durch die spezielle Verarbeitung, die wir für „Hermann“ entwickelt haben, werden die Proteine so aufbereitet, dass wir sie aufnehmen und verarbeiten können. Sein geringer Anteil an Pilzzucker (er ist verantwortlich für Pilzallergien und Unverträglichkeiten) macht den Kräuterseitling außerdem besonders verträglich. Geht es nach der Wissenschaft werden Austernpilze und Seitlinge in Zukunft in vielen Lebensmitteln zu finden sein.

Klimafreundlich und saisonal unabhängig

Der Anbau von Pilzen ist gegenüber der Produktion von Fleisch deutlich klimaverträglicher. Während für ein Kilogramm Fleisch 20 Kilogramm CO₂ und mehr ausgestoßen werden, ist es für ein Kilogramm Kräuterseitlinge hingegen nur ein Kilogramm CO.

Und noch einen weiteren Vorteil hat der Kräuterseitling aufzuweisen: Während Pilze, die gerne in der Gastronomie verwendet werden, wie Trüffeln, Steinpilze oder Eierschwammerl, sich nicht züchten lassen, ist es beim Kräuterseitling genau umgekehrt. Er ist in freier Natur in Österreich extrem selten, kann aber ohne größeren Aufwand kultiviert und gezüchtet werden und ist somit das ganze Jahr über erhältlich. Die ersten Kultivierungsverfahren wurden übrigens schon vor Jahrhunderten in Japan entwickelt, sie unterscheiden sich aber deutlich von heute gängigen Methoden.

Unser Kräuterseitling – unsere Zukunft

Der Kräuterseitling eignet sich hervorragend für Vertical Farming. Das spart Boden, ein zunehmend kostbares und knappes Gut, außerdem benötigt der Pilz wenig Licht, was wiederum Energie und weitere Kosten spart. Was wir in der Produktion einsparen, das investieren wir in Qualität und Verarbeitung: Jeder Pilz wird aufwendig von Hand kontrolliert. Qualität kennt keine Kompromisse.

Die Rezeptur ist im Grunde recht einfach und kommt ohne Zusatzstoffe aus. Die Kräuterseitlinge werden zerkleinert, anschließend mit Reis, Öl und Hühnerei-Eiweiß vermischt, gewürzt und schließlich gedämpft. Es sind ganz einfache Arbeitsschritte, fast wie in einer Haushaltsküche. Schon bald nachdem wir die ersten Produkte auf den Markt gebracht hatten, war unser Bedarf an Kräuterseitlingen höher als das Angebot europäischer Lieferanten. Denn der Kräuterseitling ist in Mitteleuropa noch wenig bekannt und wird daher auch kaum gezüchtet. Deshalb, und auch um die Kontrolle über die Qualität zu behalten, haben wir uns kurzerhand zu einer eigenen Pilzzucht entschlossen und seit Anfang des Jahres können wir uns selbst mit den besten Kräuterseitlingen versorgen.

 

Vom ehemaligen Exoten zum echten Mühlviertler
„Hermann“ überzeugt durch Geschmack, Geruch, Mundgefühl, die Bissfestigkeit und Sättigungsgefühl. Uns ist es wichtig, dass nicht nur Vegetarier zu „Hermann“ greifen, sondern eben auch Menschen, die gerne öfter Fleisch essen und nicht auf das damit verbundene Genusserlebnis verzichten möchten. Oder Menschen, denen der Umstieg auf fleischlose Produkte schlicht schwerfällt.